Autor: MAN-Rhöni Thema: Instandsetzung und Restauration 4L1  (Gelesen 23016 mal)

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Instandsetzung und Restauration 4L1
« am: 13.01.2020, 19:07:17 »
                                 Hallo, MAN-ler!

Wie versprochen, möchte ich im neuen Jahr mit meinem Bericht über die Instandsetzung und Restauration meines kürzlich erworbenen 4L1,Bj.59, beginnen. Nachdem ich die Werkstatt hergerichtet hatte, wurde der "Kleine" erst mal vom groben Schmutz befreit, um zu sehen, was unter dem Dreck zum Vorschein kommt. Dann wurde er von der großen Blechkiste auf dem rechten Kotflügel befreit. Einige Wehwechen sind schon zum Vorschein gekommen. Dazu aber später mehr. Insgesamt macht er einen recht ordentlichen Eindruck. Nun wird er die nächsten Monate ( oder Jahre?) erst mal in der Werkstatt verbringen. Einige Schichten Farbe hat er anscheinend in den letzten 60 Jahren auch schon abbekommen. Der Anfang ist gemacht !! Werde euch in den nächsten Monaten mit einigen Fragen"nerven", da ich nicht so der Techniker bin.

             Viele Grüße im neuen Jahr     von Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #1 am: 13.01.2020, 20:32:02 »
Hallo Thomas,

eine schöne aufgeräumte Werkstatt hast du da, und natürlich auch einen schönen Trecker. Auf dem ersten Blick sieht er doch noch ganz ordentlich aus. Aber aus Erfahrung weiß ich, das einige Macken erst unter 3 Schichten Farbe zum Vorschein kommen. Ebenso auch technische Mängel erst nach dem auseinander nehmen ersichtlich sind. Danach wird deine Werkstatt bestimmt auch ein wenig eng werden, denn so ein Trecker hat viele Einzelteile. Aber wenn du erst mal angefangen hast, dann kannst du nicht mehr davon ablassen. Das ist der sogenannte MAN-Virus. Den haben schon viele hier im Forum. Ich auch.

Gruß Armin
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #2 am: 13.01.2020, 21:04:22 »
                                    Hallo, Armin !

Danke,wo du recht hast, hast du recht. Wird wohl nicht lange so aufgeräumt bleiben. Mit ein paar Teilen kann ich zum Lagern eine Etage höher ausweichen, wenn sie nicht so schwer sind. Ja, mit dem Virus das ist so eine Sache. Ist mittlerweile der 5. Schlepper, den ich herrichte, inklusive meinem Bruder und Onkel, wobei die Technik meistens in Ordnung war. Hier werde ich etwas mehr zu tun haben, aber ich habe ja kompetente Mitstreiter. Und wo ein Anfang ist...  Also schon mal im Voraus danke für eure Unterstützung.

                                         Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #3 am: 14.01.2020, 19:01:19 »
                                  Hallo, MAN-ler!

Habe heute schon mal etwas genauer hingeschaut und einige Dinge entdeckt, die mir aufgefallen sind. Wie schon geschrieben, ist die vordere Blattfeder gebrochen. Habe im Netz eine gefunden die noch ganz gut aussieht. Nur eine Haltespange ist abgebrochen. Allerdings war der ganze Tragbock mit dabei. Wie bekommt man die Spange von der Feder? Weiterhin ist der Hebel für die Zapfwelle abgesägt und zur Seite zum Trittbrett gebogen. Wahrscheinlich war die Hydraulikleitung im Weg. Wo ist der originale Anschluss der Leitung? Aus dem Lenkgetriebe tropft Öl. Außerdem hat es viel Spiel.(ZF Gemmer Lenkung 7328 100 225) Gibt es noch Firmen, die so ein Getriebe überholen, oder jemand aus dem Forum? Mir fehlt die Zeit und das Werkzeug dazu. Auch die Elektrik muss wahrscheinlich komplett erneuert werden. Habe auch einen Überrollbügel organisiert. Leider waren die falschen Halterungen dabei. Hat jemand die originalen (Bild aus dem Netz) oder kann die mit den  Gewindestäben gebrauchen?
Wie ihr seht, geht die Fragerei schon los. Vielleicht könnt ihr mir ein paar Antworten geben. Das solls erst mal gewesen sein.

                                             Gruß Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #4 am: 14.01.2020, 19:14:15 »
             
                         Hallo, ich bins nochmal

Habe leider das Bild von der originalen Halterung des Überrollbügels im vorigen Beitrag vergessen. Dafür ist ein Bild vom Kupplungspedal mit einem angeschweißten Anschlag am Trittbrett zu sehen. Das war doch bestimmt nicht so original angebracht, oder?
                                                Gruß  Thomas
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Offline Luci

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #5 am: 14.01.2020, 20:44:13 »
Hallo Thomas.
In der Schlepperpost macht immer einer Werbung für die Lenkgetriebe.

http://www.jens-lieber.de//?p=119

Kann aber nichts dazu sagen!
Vielleicht hat sonst schon jemand Erfahrungen gesammelt.

Gruß Alex
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #6 am: 14.01.2020, 20:54:15 »
Hallo Thomas,
leider kann ich dich bei deinen Fragen kaum weiterhelfen, weil ich bis jetzt nur Trecker mit Halbrahmen aufgebaut habe. Deiner ist rahmenlos und ganz anders aufgebaut. Aber der Anschlag am Kupplungspedal ist bestimmt nicht original. Vielleicht hatte der Vorbesitzer lange Beine und deshalb die Kupplung anders eingestellt.
Gruß Armin
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Offline MAN-fantast

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #7 am: 14.01.2020, 21:14:07 »
Hallo Thomas,

genau so einen Anschlag für das Kupplungspedal hat meinen 4L1 auch!

Die Spangen des Federpaketes sind empfehlenswert anzuwärmen (rot), ansonsten brechen sie beim Ausbiegen leicht ab.
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #8 am: 14.01.2020, 21:48:10 »
                   Hallo, Alex, Armin und Magne !

Vielen Dank für eure Antworten und Hinweise. Werde mich beim Lenkgetriebe mal kundig machen. Ich glaube Eicher setzt auch noch ZF- Lenkgetriebe instand. Bei der Kupplung muss ich mal ausprobieren. Sie ging eigentlich recht gut zu betätigen. Dann könnte ich es auch so lassen. Lange Beine hab ich auch. Beim Federpaket werde ich es in einer Schmiede im Nachbarort machen lassen, damit nicht noch eine Spange abbricht.

    Also nochmals Danke und bis bald             Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #9 am: 16.01.2020, 19:05:04 »
                          So, liebe MAN-ler,

will mich mal kurz wieder zu Wort melden. Bei mir geht's leider nicht so schnell voran, wie ich möchte, da ich noch im Arbeitsleben stehe. Aber das Wochenende naht ja. Habe heute mal den Überrollbügel angehalten. Ich finde, er passt ganz gut zum Rundhauber. Bevor die Kotflügel runter kommen, will ich erst die Befestigungslöcher bohren, damit hinterher der Lack nicht beschädigt wird. Die Breite passt schon mal, war vorher auch auf einem MAN. Die Befestigungsstreben zur Hinterachse hab ich leider noch nicht bekommen (Beitrag vom 14.1.) Da sie aus Flacheisen bestehen, kann man sie auch anfertigen. Wie sieht es mit der Höhe von Kotflügel bis Oberkante Bügel aus, gibt es da Vorschriften? Wenn ich sitze, schließe ich mit meinem Kopf genau mit dem Bügel ab.(70 cm) Könnte ihn aber noch 10 cm nach oben rausziehen. Ist vielleicht auch Ansichtssache. Wenn alle Löcher gebohrt sind, geht's dann ans Abbauen der Blechteile.

           Schon mal allen ein schönes WE        Gruß Thomas
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Offline NicNic

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #10 am: 16.01.2020, 22:58:06 »
Moin Thomas
Wie passt den die Höhe vom Bügel mit deinen Garagentoren?
Meist ist das der begrenzende Faktor.

Gruß Ulli

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #11 am: 18.01.2020, 19:38:39 »
                        Hallo, MAN-ler!

Will mich mal wieder melden, konnte einiges schaffen, gestern und heute.
- @ Ulli: Ja, Ulli, da hast du gar nicht so Unrecht. Bei der Restauration von meinem Deutz bin ich mit abgefahrenen   Reifen in die Werkstatt, nachdem neue draufwaren, kam ich nicht mehr durchs Tor heraus. Zum Glück konnten wir einiges an Luft ablassen, sonst hätte ich die ganze Kabine abbauen müssen.

Der Überrollbügel wurde eingemessen und die Löcher gebohrt. Habe bis Höhe Tor noch 15 cm Platz und kann ihn somit noch 10 cm verlängern. Ich will mir ja nicht den Kopf stoßen ,wenn er mal umkippt. ;) Die Streben zur Achse macht mir mein Bruder. Nun konnte ich die hinteren Kotflügel abbauen. Sie sind noch in einem erstaunlich guten Zustand. Der Dreck in der Versteifung war sandig und leicht heraus zu bekommen.
Die Radlager waren trocken und haben auch kein Spiel. Wahrscheinlich sind sie schon mal gewechselt worden. Auch die Bremse macht einen guten Eindruck. Werde es mal weiter beobachten. Als nächstes muss das Lenkgetriebe raus, hoffentlich bekomme ich das Lenkrad ab.
So, das solls erst mal gewesen sein. Einen schönen Sonntag wünscht euch

                                                                                              Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #12 am: 25.01.2020, 20:18:00 »
                   Hallo, liebe MAN-ler !

Eine Woche ist fast wieder rum, möchte euch auf dem Laufenden halten und wieder ein paar Fragen loswerden. Habe mich heute an den Ausbau meiner Ersatzfeder gemacht. Nachdem ich sie eine Woche mit Rostlöser und Kriechöl eingeweicht habe, ging es an das Lösen der Schrauben am Federtragzapfen. Ohne Verlängerung und menschliches Gegengewicht von ca.100kg war nichts zu machen. Letztendlich alle 4 Bolzen herausbekommen. Hat jemand von euch die Maße der Büchse und Bolzen in den Federaugen parat und eine evtl. Bezugsquelle ? (kleine Achse)
Als nächstes musste das obere Kreuzgelenk der Kardanwelle ausgebaut werden, da das Lagerkreuz zu viel Spiel hat.
Habe bei Firlbeck eins gefunden für MAN, weiß jemand, ob es passt? Gleich mal die Rutschkupplung inspiziert, kein Lagerspiel und innen schön trocken-eine Baustelle weniger.
Nachdem ich die Trittbleche entfernt habe, konnte ich mir den restlichen Zapfwellenhebel etwas genauer anschauen. Wie schon geschrieben, wurde er einfach zur Seite gebogen und abgeschnitten. Hat jemand zufällig ein Foto, wie er im Original aussieht?
Auf der rechten Seite ist mir aufgefallen, dass beim Betätigen der Lenkbremse beide Räder bremsen.  Habe dann auf einem Bild gesehen, dass die zwei Gabelköpfe vertauscht waren und die Lenkbremse starr mit dem Hauptbremspedal verbunden war. Mit dem Lenkgetriebe bin ich noch nicht weiter gekommen, da ich noch keinen passenden Abzieher fürs Lenkrad habe. So, dass solls  mal wieder gewesen sein.

Einen schönen Sonntag wünscht euch   Thomas


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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #13 am: 26.01.2020, 16:58:40 »
Hallo Thomas,
das Lenkrad habe ich immer so runterbekommen. Lenkgetriebe mit Lenkrad komplett abgebaut und die Mutter von der Lenksäule  abgeschraubt. Dann das Lenkrad auf dem Schraubstock, zw. den Klemmbacken aufgelegt und mit einem Aludorn und einem größeren Hammer, einen beherzten Schlag auf die Lenkwelle von oben gegeben. Hat immer funktioniert. Ist ein Konus im Lenkrad mit Feder.
Viel Erfolg.
Gruß Armin
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #14 am: 26.01.2020, 17:47:19 »
                         Hallo Armin,

 danke für den Tipp, werde es nächste Woche mal versuchen. Muss erst noch das Armaturenbrett abklemmen, dann    bleibt ja nur noch die kleine Tafel am Lenkstock hängen. Hoffentlich ist außer den Lagern nichts weiter beschädigt, selbst die sind ja für den Typ (ZF GD 28a) mittlerweile schlecht zu bekommen. ich will ja sehen, dass ich es bei einer Firma überholt bekomme.

             Einen schönen Restsonntag wünscht     Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #15 am: 02.02.2020, 15:14:07 »
                 Hallo, MAN-ler!

Nach gut einer Woche will ich euch über den Stand der Dinge informieren und meine Fragen loswerden. Danke an eure bisherigen Hinweise und Infos. Lagerkreuz der Kardanwelle wurde ausgebaut und ein neues bei Firlbeck bestellt. Die Anbauteile über der Vorderachse wurden abmontiert, um für den Federwechsel Platz zu schaffen.(Frontgewicht, Tank mit Halterung, Wasserkühler usw.). Danach die Teile grob gereinigt. Kühler und Tank sind in einem guten Zustand. MAN vorne hochgebockt und Vorderachse kontrolliert. Bis jetzt keine größeren Mängel ersichtlich. Lager und Kreuzgelenke weisen kein größeres Spiel auf. Als nächstes muss die Vorderachse vom Bock getrennt werden, um die defekte Feder abzumontieren. Mal sehen, wie der Tragzapfen aussieht. Bei näherem Hinschauen entdeckt, dass die Wasserpumpe undicht ist. Lohnt sich eine Reparatur oder soll man gleich eine neue bestellen? (245 €) Auch die Keilriemen müssen getauscht werden, sowie Kühlerschläuche und Zuleitungen. Denke, dass es Normteile sind und es beim Ersatz keine Probleme gibt. Beim Lenkgetriebe bin ich noch nicht weitergekommen. Bei Kleinanzeigen wird ein Lagersatz mit Laufrollen angeboten, kennt jemand die genaue Bezeichnung der Teile für ZF GD 28a? So, dass solls erst mal gewesen sein. Anbei noch ein paar Bilder.

                                 Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #16 am: 09.02.2020, 15:00:50 »
                           Hallo, MAN-ler!

Letzte Woche gings wieder etwas weiter bei mir. Dank einiger Gehilfen konnten wir die Vorderachse ausbauen, um an die Feder zu kommen. Sie war total hinüber. Die Schrauben der Mittelhalterung waren alle locker und die ganze Feder nach rechts gerutscht. Danach Tragzapfen gelöst und alles nach vorne rausgezogen. Der Zapfen sieht noch recht gut aus, nur 1-2 mm Spiel. Ich denke, dass ich ihn ohne Überholung wieder verwenden kann. Was sagen die Fachleute? Als nächstes die Büchsen und Federbolzen ausgebaut. Bis auf einen war das Spiel noch im Rahmen werde aber alle 3 wechseln. Die Ersatzfeder wird überholt und neu ausgebuchst. Auch das Lenkgetriebe konnte ich ausbauen. Wie schon befürchtet, kamen mir die Rollen der Lager beim Aufschrauben entgegen. Ein Kumpel schaut sichs mal genauer an, dann sehen wir weiter. Leider waren auch die Spurstangenköpfe an der Lenkstange hinüber. Kann man den eingepressten Kopf wechseln, oder braucht man eine komplette neue Schubstange. Gibt es die als Ersatzteil oder passt eine von einem anderen Schlepper? (Konus ist 16/18 und Länge 120 cm)
Kreuzgelenk  der Kardanwelle wurde getauscht und ist wieder einsatzbereit.
Nächste Woche werd ich mal beim Lackierer vorbeischauen, die haben jetzt nicht soviel zu tun. Mal sehen, was er angibt. Dann könnte ich schon mal die Blechteile in Auftrag geben. Den Rest mache ich selber.

So, ich wünsche euch noch einen nicht so stürmischen Restsonntag!          Gruß Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #17 am: 09.02.2020, 15:41:12 »
Hallo in die Rhön, hallo Thomas,

den Tragzapfen würde ich bei dem geringen Spiel auch so lassen. Eingepresste Spurstangenköpfe habe ich bei meinem Fendt Geräteträger auch schon auf Gewinde umrüsten lassen. Das war eine kaufmännische Entscheidung, weil die lange Lenkstange in der Fendt Apotheke ein Schweinegeld kosten sollte.
Oder du fragst mal beim Streiber nach, bei ihm habe ich für unseren 4R2 gut gebrauchte bekommen.
Der Preis dafür war auch ok.

Grüße aus dem benachbartem Hessenland

Gerhard
« Letzte Änderung: 09.02.2020, 18:17:01 von RMW-Gerhard »
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #18 am: 09.02.2020, 16:24:52 »
Hallo Thomas,
wenn schon die Spurstangenköpfe ausgeschlagen sind, dann nimm neue. Kosten kein Vermögen. Habe selber bei mir schon mehrere gegen Gewinde ausgetauscht. Eine entsprechende Gewindehülse angefertigt und die dann an der alten Stange fachgerecht angeschweißt. So kann man auch gut die Länge einstellen.
Gruß Armin
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Re: Instandsetzung und Restauration 4L1
« Antwort #19 am: 09.02.2020, 17:58:28 »
                           Hallo Gerhard und Armin !

Danke für eure Antworten. Den Tragzapfen werde ich so belassen. Wenn die Spur wieder richtig eingestellt ist und die Spurstangenköpfe gewechselt sind, sollte es so gehen. Die Kugel an der Verstrebung ist auch noch in Ordnung. Und ackern muss er bei mir bestimmt nicht mehr. Mit den Köpfen werde ich es so machen. Hab mal ein bisschen gegoogelt, eine passende neue Stange für einen Deutz würde von den Maßen hinkommen und soll 109 Euronen kosten. Wäre auch noch zu verschmerzen.

                 Grüße nach Hessen und ins Eichsfeld       Thomas

                       
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