Autor: MAN-Rhöni Thema: Instandsetzung und Restauration 4R3  (Gelesen 3323 mal)

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #20 am: 06.07.2021, 21:41:46 »
Hallo Thomas,

nach der 1. erfolgreichen Restauration, möchte man ja nahtlos gleich an der 2. weitermachen. Schließlich sind jetzt alle Helfer nach dem Erfolg motiviert. So eine kleine Ausfahrt mit der entsprechenden Bewirtung wirkt da Wunder. Aber aufgepasst. Schnell schleichen sich Fehler ein. Was beim ersten mal noch gut geklappt hat, kann beim nächsten mal schon für mächtig viel Frust sorgen. Deshalb immer mit reichlich Überlegung und Sachverstand ans Werk gehen. Zum Glück hast du ja einige erfahrene Leute an deiner Seite. Ansonsten staune ich schon wieder über euer Einfallsreichtum und Tempo bei der Demontage der einzelnen Baugruppen.

Gruß Armin
Grüße aus dem Eichsfeld

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #21 am: 07.07.2021, 19:30:31 »
Hallo Armin,
da hast du schon recht. MAN darf nicht leichtsinnig werden, nach der letzten Restauration. Beim 4L1 ging es mir fast zu glatt über die Bühne. Vielleicht war es nur Anfängerglück, aber ich denke wir haben auch viel kompetente Unterstützung bekommen und die gemütlichen Runden beim Fachsimpeln taten ihr Übriges. Jetzt haben wir beim Großen noch mal Blut geleckt und hoffen auch wieder auf eine erfolgreiche Instandsetzung.  8) Der große Vorteil dabei ist, dass Fachleute wie ihr aus dem Forum schon einige 4R3 wieder auf die Beine gestellt habt und durch Wort und Bild viele Probleme lösen konntet. In der Hinsicht ist mir keine Bange und wenn wir "Laien" mal Blödsinn machen, dann klopft uns gleich auf die Finger ! In diesem Sinne wünsche ich uns wieder eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung beim großen Bruder 4R3.  :) :)

Viele Grüße ins Eichsfeld   Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #22 am: 11.07.2021, 18:13:35 »
Hallo MAN-Freunde!
Konnte am WE die Grobreinigung am 4R3 in Angriff nehmen. Nachdem ich ihn eine halbe Stunde eingeweicht habe, wurde mit dem Kärcher der gröbste Schmutz beseitigt. Hatte es mir noch schlimmer vorgestellt, wahrscheinlich hat der Vorbesitzer schon mal Hand angelegt. Natürlich gibt es noch Stellen, wo man erst nach dem Abbau richtig drankommt. Aber er sieht doch schon ganz MANierlich      aus. :D Durch das Tauschangebot von Elmar konnte ich gestern auch meinen Wunsch-Fritzmeier-Überrollbügel abholen, der am 4R3 wieder verbaut wird. Er ist bis auf die Querstange noch gut in Schuss, diese kann man aber ohne Probleme austauschen. Nochmals Danke an Elmar! Nun geht es endlich an das Ölablassen, dann wird der Bügel angepasst und die Blecharbeiten in Angriff genommen. 
Es geht also in kleinen Schritten voran.  :)

Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #23 am: 18.07.2021, 21:59:00 »
Hallo MAN Freunde,
bin nun endlich zum Ölablassen gekommen. Nachdem ich den 4R3 ca. eine halbe Stunde warmgefahren habe, ging es ans Werk. Am Ablauf an der Kupplungsglocke habe ich einen Stopfen entdeckt, der da nicht hingehört. Nach dem Entfernen kam erstmal ein Liter Wasser und danach einiges an schwarzer Brühe heraus. Hat mein Vorgänger doch tatsächlich die Öffnung verschlossen, damit er sein Revier nicht markieren kann. :o Die Ablassschrauben ließen sich bis auf eine öffnen, da musste ich mit der Wapu-Zange ran, da der Kopf überdreht war. Am Motor kam pechschwarze dünne Brühe heraus, ich glaube der hat schon einige Jahre kein frisches Öl mehr gesehen.  >:( Das Getriebeöl scheint schon mal mit Wasser in Kontakt gekommen zu sein, es sah mir etwas emulgiert aus. Einzig die Allradgetriebe und die Planeten hatten noch relativ sauberes Öl. Habe alles durch ein Sieb gekippt und dabei keinen fühlbaren Metallabrieb gefunden. Auch an den Magneten der Ablassschrauben nur ganz feiner Abrieb. Den Magneten am Motor habe ich noch nicht aufbekommen.
Hoffe, das ist schon mal ein gutes Zeichen.  :) Insgesamt sind etwas über 40 Liter zusammengekommen.

Gruß  Thomas
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Offline RMW-Gerhard

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #24 am: 18.07.2021, 23:11:57 »
Hallo Thomas,

sieht doch gut aus...alles schön flüssig!

Läuft doch goldgelb wie Rhöner Bier!

Hab schon "Getriebeöl" mit der Spachtel entfernen müssen.  8) 8)

Weiterhin gutes Gelingen

Gerhard

Bei allem was du tust........denk an das Ende!

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #25 am: 19.07.2021, 19:34:55 »
Hallo Gerhard,
na da kann ich ja noch zufrieden sein. Als Bier wollte ich die Pampe nicht trinken, da wäre man ja schon nach der ersten Flasche satt, so sämig wie das ist. Hat eher die Konsistenz von Eierlikör. Da würde das Motorenöl schon eher als Rhöner Urtyp durchgehen, so schwarz wie das war.  8)  Wichtig ist, dass überhaupt noch genügend Öl vorhanden war und es keinen fühlbaren Metallabrieb gegeben hat. Daraufhin konnten wir schon mal ein Fläschchen echtes Bier entkorken.
Schön, dass du deinen alten MAN trotz Anlaufschwierigkeiten wieder zulassen konntest, bei Gelegenheit werden wir mal ein Auge drauf werfen.  :) Hab das gute Stück mit meiner Fotoanzeige wieder auf die Räder stellen können. Wirklich ein stolzes Alter.  ;)
Danke für deine Gelingenswünsche.

Gruß  Thomas
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Offline elmi

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #26 am: 20.07.2021, 09:00:01 »
Hallo Thomas,
sollte Abrieb vorhanden sein, dann ist der noch im Getriebekasten, das heist Getriebedeckel und Hydraulikblock abnehmen.
Das Gehäuse ist leider nicht so konsipiert, dass das Öl vollständig über die Ablassbohrung abläuft.
Zwischen dem Differenzial im hinteren Teil zum vorderen Teil des Getriebekastens gibt es einen Steg von ca. 10 bis 15 mm,
der ein vollständiges Ablaufen verhindert und selbst im vorderen Teil zur Ablassschraube hin, gibt es eine leichte Absenkung, hier muss man das Öl wie auch im hinteren Teil des Getriebekastens absaugen, oder das Getriebe zur Seite kippen, um es vollständig zu entleeren.
Habe bei dem Getriebe am 2R3 jede Menge Rückstände von der Innenlackierung, sowie einen abgebrochenen Hohlstift, der zur Betätigung der Differenzialsperre notwendig ist gefunden.

Viel Erfolg weiterhin!

Grüße
Elmar

Offline MAN-Rhöni

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #27 am: 20.07.2021, 21:58:16 »
Hallo Elmar,
danke für deinen Hinweis. Werde beim Ausbau ein Auge darauf werfen. Beim 4L1 habe ich auch einiges von der Innenbeschichtung am Boden gehabt, bin mal gespannt, was alles zum Vorschein kommt. Wollte gerne die Magnetschraube am Motor noch lösen. Durch den Rahmen kommt man schlecht ran, wie habt ihr sie aufbekommen, sie sitzt ziemlich fest. Anscheinend muss man sie mit einem Metallstift öffnen, da sie keinen Sechskant hat.

Gruß  Thomas
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Offline elmi

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #28 am: 21.07.2021, 08:21:27 »
Hallo Thomas,

10er Durchschlag in den Verschlussstopfen reinstecken und mit einem Hammer lösen, wenn Position ungünstig, dann passendes Rohr zur Verlängerung auf den Durchschlag stecken und von Hand lösen.

Grüße
Elmar

Offline MAN-Rhöni

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #29 am: 21.07.2021, 20:48:03 »
Hallo Elmar,
danke für deine Antwort. Werde es morgen gleich mal probieren und schauen was an Metallabrieb vorhanden ist.

Viele Grüße  Thomas
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Offline NDS_MAN

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #30 am: 22.07.2021, 06:20:07 »
Hallo Thomas,

bei meinem 4N2 ist auch solch eine Schraube verbaut.
Diese mache ich immer mit dem Knebel eines alten Zündkerzenschlüssels auf.
Dieser ist ca. 50cm lang und das vordere Ende ca. 45 Grad abgewinkelt.
Dieses funktioniert eigentlich sehr gut.
Vileicht hast du ja so etwas ähnliches zur Hand.

Wünsche weiterhin viel Erfolg.

MfG
Uli
MfG aus dem schönen Niedersachsen.

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #31 am: 22.07.2021, 21:36:00 »
Hallo Uli und Elmar,
nochmal danke für eure Tipps. Habe den Stopfen heute mit einem Körner und Hammer ohne Probleme aufbekommen. Nachdem ich ihn vorsichtig herausgenommen habe, war nur ganz feiner Metallstaub am Magneten. Sah also recht gut aus, hoffentlich bleibts auch weiterhin so.  :) Danke für eure Erfolgswünsche.

Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #32 am: 23.07.2021, 08:15:17 »
Morgen Thomas,
Gute Berichte, vielleicht könntest du auch noch mit
einen flexibelen Magnetstab ein Bißchen im Getriebe
rumfummeln
Nach dem Öl ablassen mach ich das eigentlich immer.
Viel Erfolg weiter.
Beste Grüße, Michael.

Offline MAN-Rhöni

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #33 am: 23.07.2021, 23:38:20 »
Hallo Michael,
wirklich eine gute Idee. Habe einen flexiblen Magnetheber, damit werde ich mal im Getriebe und im Motorblock etwas rumstochern, um eventuelle Metallteile aufzuspüren und ans Tageslicht zu befördern. Hoffe natürlich, dass er weitgehend sauber bleibt.
Danke für deine Erfolgswünsche.  Gruß  Thomas
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Offline elmi

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #34 am: 27.07.2021, 17:50:21 »
Hallo Thomas,

ich glaube die Sauerei mit dem Öl ablassen ist noch nicht ganz überstanden. Denke bitte an den Mähwerksantrieb, der hat beim 4R3 keine separate Ablassschraube und bildet mit dem Getriebe eine Einheit, lediglich durch einen Steg im Gehäuse getrennt.
Wenn noch nicht geschehen, den Deckel unter dem Kupplungsgehäuse öffnen, sind 4 Stück 14er und 2 Stück 10er - Schrauben, also 22er und 17er SW und das Ölwassergemisch ablassen, ansonsten versaust du dir das neue Getriebeöl!

Grüße
Elmar

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #35 am: 27.07.2021, 20:40:25 »
Danke Elmar,
hatte zwar gelesen, dass das Öl vom Mähwerksantrieb mit zum Getriebeöl gehört, aber dass noch einiges durch den Steg im Getriebe bleibt war mir nicht bekannt. Dachte dass alles über die Ablassschraube am Getriebe rausläuft. Werde die Schrauben dann mal lösen und hoffe, dass die restliche Schmiere herauskommt. War sowieso schon einiges an Wasser im Öl gebunden. Bevor wieder alles befüllt wird, muss  noch mal durchgespült und die Ablagerungen entfernt werden. Das betrifft auch den Motor, der ja auch überholt werden soll. Also nochmals danke für den Tipp!

Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #36 am: 29.07.2021, 15:48:33 »
Hallo Thomas,

das mit dem Öl im Mähwerksantrieb war falscher Alarm!
Es steht zwar noch Öl im Kupplungsgehäuse, es besteht aber keine Verbindung zum Mähwerksantrieb.
Der Mähwerksantrieb, wenn verbaut, hat eine separate Öleinfüllbohrung und Ablassschraube.
Ich bitte um Entschuldigung für die Falschmeldung.

Grüße
Elmar

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #37 am: 29.07.2021, 21:17:05 »
Hallo Elmar,
ist doch kein Problem. Es war so wie du es beschrieben hast, es ist noch einiges an Öl herausgekommen. Komischerweise sah es noch recht gut aus im Vergleich zum Getriebeöl. Wenn alles schön abgelaufen ist, werde ich den Deckel wieder anschrauben.
Habe auch die hinteren Räder abgenommen, da sie in den Verkauf gehen. Unter den Schutzblechen ist ganz schön geflickt worden. Nun überlege ich, ob ich neue bestellen soll, da das Ausbessern doch recht zeitaufwändig und schwierig ist. Denke mal, dass ich mit neuen eventuell besser zurechtkomme. Ein andermal vielleicht mehr dazu, um einige Meinungen einzuholen, die schon neue verbaut haben.  :)

Gruß  Thomas
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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #38 am: 29.07.2021, 22:54:27 »
Hallo Thomas,

wie Elmar jetzt richtig geschrieben hat ist der Ölhaushalt für den Mähantrieb nicht mit dem Getriebe verbunden.
Die Welle die unten rauskommt wo das Zahnrad für den Mähantrieb draufsitzt ist mit einen Wellendichtring abgedichtet.
Wenn kein Mähantrieb angebaut ist und nur ein Deckel drauf ist wie bei dir ist es da drin normal trocken.
Da der Wedi naturgemäß nach dieser Zeit nicht mehr abdichtet oder fehlt nach Überholung kommt langsam Öl in diesen
Raum wo das Zahnrad für den Mähantrieb sitzt.
Das spielte auch keine Rolle wenn dieser "Hohlraum" mit Öl langsam aufgefüllt wird, aufgefallen ist es höchstens wenn
um den rechteckigen Deckel Öl langsam austratt, ich glaube nicht das diese Deckel ab Werk abgedichtet waren?(nur meine Vermutung).
In deinen Fall, also nur den Deckel wieder abdichten.

Wenn ein Rasspe Mähantrieb verbaut ist hat der Mähantrieb eine eigene Ölkontroll/Auffüllschraube seitlich links (Vierkant)
mit einer kleiner Bohrung in der Mitte zur Entlüftung.
Ist bei einen angebauten Mähantrieb dieser Wellendichtring zwischen Getriebe und Mähantrieb undicht geworden drückte es
immer schön langsam das Öl aus diese Vierkantschraube ausser dieser "Entlüfter" wurde auch verschlossen.

Gruß Martin



Offline mortl

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Re: Instandsetzung und Restauration 4R3
« Antwort #39 am: 31.07.2021, 07:55:28 »
Hier noch ein paar Bilder.

Nr42 ist der Wedi der in der Zwischenwand in der Kupplungglocke sitzt, hinter dem Zanhrad wo du unter deinen Deckel siehst.

Gruß Martin